Expertise und

Leidenschaft

Meine Stadtratskandidatur








Expertise und Leidenschaft

Meine Stadtratskandidatur

Herzlich Willkommen!

Mein Name ist Martin Züchner. Ich lebe seit 2008 in Neuhausen-Nymphenburg mit meiner Familie.


Seit 2020 bin ich Mitglied im Bezirksausschuss des 9. Stadtbezirks. Daneben bin ich Ortsvorsitzender der Grünen in Neuhausen-Nymphenburg. Bei den Münchner Grünen leite ich die Ortsvorständeversammlung sowie den Arbeitskreis Planen-Bauen-Wohnen.


Beruflich bin ich in der Organisation- und Regionalberatung seit 25 Jahren tätig. In den 90er Jahre studierte ich in Berlin und Madrid Stadt- und Regionalplanung, Städtebau, Landschaftsarchitektur wie auch Verkehrswesen. Mein Studium schloss ich im Jahr 2000 als Diplom-Ingenieur ab.


Zeit für Gespräche über unsere Stadt:
Einladung zum Tee-Bike

Alle Termine

Soy tu candidato para el pleno municpal de Múnich

Antes de mudarme a Múnich en 2008, viví en Madrid durante 10 años. Debido a mis constantes vínculos con la comunidad española en Múnich, me gustaría ser tu candidato - la voz de los españoles en el ayuntamiento.

5 Fragen zur Zukunft Münchens & Meine Antworten

01

Wohnen

Was kann Münchens Wohnraum bezahlbar halten und in Zukunft mit langem Atem eine Mietenwende herbeiführen?

Meine Antworten

02

Mobilität

Wie wollen wir uns in München in Zukunft fortbewegen und dabei Ideologie hinten anstellen?

Meine Antworten

03

Bildung

Was sollten wir das Lernen in München fördern und Chancen für die Zukunft schaffen?

Meine Antworten

04

Finanzen

Wie können wir laufende Ausgaben und Investitionen in München noch besser finanzieren?

Meine Antworten

05

Demokratie

Wie können wir unsere Demokratie auf lokaler Ebene so reformieren, dass alle Bürger*innen mitmachen können?

Meine Antworten

Die Wohnfrage 
Das Was steht im Fokus


München ist im Prinzip keine teure Stadt. Doch Wohnen in München ist teuer – sehr teuer. Menschen werden auf der Suche nach Wohnraum immer mehr in die Region verwiesen. Trotz toller Instrumente wie der Sozialgerechten Bodenordnung. Auch der Mietenstopp bei der Münchner Wohnen ist ein Instrument der Wohnungspolitik. Doch die eine Lösung gibt es nicht!


Daher schlagen wir Grüne verschiedene Maßnahmen vor. Aus meiner Expertise aus den letzten 30 Jahren in der Stadtplanung ergeben sich aktuell folgende Schlüsselinstrumente für eine Mietenwende:


Nutzung aller nachhaltigen Potenziale zur Angebotsvergrößerung: 

  • Dachaufstockungen, 
  • Maßvolle Verdichtung in bereits versiegelten Innenbereichen 
  • Umbau vorhandener Flächen, 
  • Neubau in Baulücken bzw. “untergenutzten“ zentralen Lagen in den Stadtteilen und in den Entwicklungsgebieten im Norden  

Die Passung des Wohnraums mit der Lebenssituation sollte möglich sein: 

  • bessere Verankerung der Wohnungstauschbörse, 
  • Schaffung eines Seniorenwerks und Ausbau des Azubiwerks, 
  • Reform der Wohnen für Hilfe-Modelle

Erleichterung von experimentellem Wohnungsbau durch den Gebäudetyp E-Vorhaben und Unterstützung von genossenschaftlichen Projekten

Die Mobilitätsfrage
Das Wie muss zum Ort passen


Urbane Mobilität hat sich gewandelt – viele Metropolen machen es vor und München hat mit der Mobilitätsstrategie hier auch einen Weg der Anpassung an den Wunsch der Mehrheit der Stadtbevölkerung nach mehr Aufenthaltsqualität vor der eigenen Haustür aufgenommen.


Doch dieser Weg ist schwer zu gehen, da alte Gewohnheiten überwunden und praktikable Alternativen bereitgestellt werden müssen. Dabei geht es mir um keine Ideologie pro Fahrrad oder pro Auto. Solche Haltungen sind leider, auch bei Politiker*innen weit verbreitet, doch die Antworten sind andere:


Schaffung von Mikromobilitätslösungen durch wohnortnahe Mobilitätspunkte mit Fahrzeugen zum Teilen: 

  • Autos, 
  • Fahrräder, 
  • Lastenräder und 
  • E-Scooter

Damit v.a. E-Scooter nicht überall herumstehen, muss ein konsequentes, stadtweites Geo-Fencing-Prinzip gelten.

Stellplatzlösungen unter Einbindung intelligenter Steuerung für Fahrzeuge mit vier und mit zwei Rädern: 

  • Ausweitung von Parklizenzgebieten, 
  • Schaffung einer Online-Stellplatzbörse, die private, leerstehende Kfz-Stellplätze sichtbar macht
  • Einbindung der Auto- und Zweirad-Stellplätze an Mobilitätspunkten in die MVGO-App

Freie Gehwege zum Gehen und nicht zum Stehen von Fahrzeugen: 

  • Klare Design-Standards für Gehwege, auf Basis der Empfehlungen der Bundesanstalt für Straßenwesen
  • Kein pauschales Dulden des Gehwegparkens von KfZ wie E-Scootern

Die Bildungsfrage 
Das Was ist der Schlüssel


Der Mensch lernt ständig und braucht dafür passende Rahmenbedingungen. Insbesondere Kinder und Jugendliche brauchen dafür passende Rahmenbedingungen. Das Münchner Schulbauprogramm mit dem Lernhaus-Konzept ist dabei der richtige Weg. Denn es ist in der Ausgestaltung entscheidend, was wann und wie gelernt wird.




Fortsetzung der Bemühungen um attraktive Arbeitsplatzbedingungen, v.a. im frühkindlichen Bereich (Arbeitsmarktzulagen, Fachkräfte-Programm 2030+).

Ausbau der Betreuungskapazitäten im Bestand wie auch durch nachhaltige Ergänzung an neuen Standorten. 


Wichtig ist auch eine Zusammenarbeit von Schulen und Vereinen im kooperativen Ganztag im Primarbereich.

Weitere Sanierung und Ergänzung bestehender allgemeinbildender und berufsspezifischer städtischer Schulstandorte zu modernen Lernhäusern, die gute Arbeit für Fachkräfte bieten, wie auch beste Entfaltungs- und Lernbedingungen je nach Lernthema für alle Schüler*innen. 


So können junge Menschen individuell und mit einem reichen Methodenansatz selbständig lernen und unterrichtet werden

Die Finanzfrage 
Wir Alle ist die Antwort


München ist eine reiche Stadt. Dabei ist Einkommen und Vermögen nicht gleich verteilt. Im Durchschnitt lag das Einkommen eines Münchner Haushalts bei über 35.000 Euro. Das BIP je Einwohner lag bei rund 92.000 Euro. Doch der städtische Haushalt ist durch Einnahmeausfälle in eine Schieflage geraten, die zu Kürzungen führen. 


Die Klimakrise erfordert jedoch weiteres Handeln. München braucht saubere Luft und muss die Energiewende weiter vorantreiben. Und der Rechtsruck hat in München keinen Platz. Damit ist Daseinsvorsorge ein wesentlicher Schlüssel für Demokratieorientierung und Radikalisierungsimmunität. Der Weg ist möglich - nur die finanziellen Mittel scheinen zu fehlen.


Daher fordere ich, fordern wir Münchner Grüne eine Ausweitung des Modells der
Bürger*innen-Anleihe. Statt in anonyme ETF zu investieren, können Münchnerinnen und Münchner ihre eigene Wohnungsbaugesellschaft, die Münchner Wohnen, unterstützen und erhalten dafür eine stabile Rendite. Auch bestimmte Einzelprojekte In verschiedenen Bereichen können so umgesetzt werden. 


Die Aktivierung von sozialem Kapital, in dem die Stadtgesellschaft sich um solidarisch zeigt und Entwicklung ermöglicht, wird zu einem wichtigen Gradmesser – auch im Kampf gegen demokratiefeindliche Kräfte.

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Die Demokratiefrage 
Das Wie ist entscheidend


Die Demokratie sichert Freiheit und Wohlstand seit 1949 in Deutschland. Ein so lange Friedensphase gab es in der deutschen Geschichte sehr lange nicht. Doch der einmal getroffene Konsens bröckelt. Egal ob Migration oder Corona die Ursachen verschärft haben, unsere Demokratie braucht auch auf kommunaler Ebene ein Update.


Elemente der direkten Demokratie wurden bereits 2021 auf Bundesebene eingeführt. Auch in Bayern hat sie eine gute Tradition. Es ist Zeit in der Landeshauptstadt Rahmenbedingungen zu schaffen, dass Sie und Ihr alle mitreden könnt. Wobei mir die Wirkung der Beteiligung wichtiger ist als die Möglichkeit selbst. Das Bürger*innen-Gutachten für das Paketpostareal hat gezeigt, dass die Meinung der Stadtbewohnerschaft Gewicht hat. Ohne sie wäre kein grüner Park vor der Paketposthalle geschaffen worden, wie auch die Freiraum-Kompensationsmaßnahmen wären anders ausgefallen.


Daher setze ich mich für
Bürgerräte oder -workshops zu wichtigen Fragen der Stadt- und Stadtteilentwicklung ein. Unsere Kinder und Jugendlichen sollen in den Bezirken in Jugendparlamentenmitreden und gestalten können. Das München-Budget zeigt Ansätze auf, doch gibt es hinsichtlich der Strukturen noch Spielraum.

 
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Zum Abschluss...

Mir ist Fairness und Gerechtigkeit sehr wichtig. Das bedeutet für mich ganz generell, dass politische Entscheidungen zum Wohle der Stadtgesellschaft und im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung getroffen werden.


München ist ein wunderbarer Ort – ihn zu entwickeln und in eine dauerhaft gute Zukunft zu führen, daran will ich mitwirken. Mit der gleichen Leidenschaft und großem Engagement, wie bereits seit 2020 auf Stadtbezirksebene.


Am 8. März freue ich mich über Ihre, über Eure (bis zu 3) Stimme(n) auf Liste 4, Platz 26.

Vielen Dank!